Wir geben euch drei kurze Tipps auf den Weg, um euer WLAN zu optimieren.
1. Die richtige Platzierung der Sender entscheidet
Oft beginnt das Problem dort, wo das Netzwerk entsteht: beim Standort der Access Points. Das WLAN-Signal wird stark durch die Gegebenheiten beeinflusst. Wer seinen Sender in einem Abstellraum oder hinter einem Aktenschrank versteckt, darf sich nicht wundern, wenn die Verbindung zum Arbeitsplatz instabil ist.
Für ein gleichmässig starkes Signal sollten Access Points möglichst zentral im zu versorgenden Bereich liegen, idealerweise auf Höhe der Decke oder an einer Wand. Wände aus Beton, Metallregale oder Glasfronten können das Signal stark dämpfen. Auch reflektierende Oberflächen oder Störquellen wie Mikrowellen oder ältere Geräte können die Qualität beeinträchtigen. In grösseren Büros oder verwinkelte Räume ist es meist sinnvoll, mehrere Access Points strategisch zu platzieren, sodass sich ihre Funkbereiche überlappen, ohne sich gegenseitig zu stören.
2. Frequenzbereiche gezielt einsetzen
Moderne Geräte und Router unterstützten heute mehrere Frequenzbänder: klassisch 2,4 GHz, das inzwischen gängige 5GHz und bei aktuellen Systemen das seit WiFi 6E gängige 6GHz-Band. Das klingt vielleicht technisch, ist aber relativ einfach.
Das 2,4GHz-Band bietet die grösste Reichweite und kommt aufgrund der längeren Wellen besser durch Wände, ist aber besonders anfällig für Störungen und erreicht nicht dieselbe Datenübertragungsrate.
Das 5GHz-Band hingegen bietet deutlich mehr Geschwindigkeit und ist weniger überlastet, hat aber eine kürzere Reichweite. Und noch besser sieht es beim 6GHz-Band aus, welches jedoch noch nicht von allen Geräten unterstützt wird.
Der gezielte Einsatz dieser Bänder ist ein echter Leistungsbooster. Moderne Access Points und Router können Geräte automatisch auf das passende Band verteilen. Etwa indem sie Laptops, Smartphones oder Videokonferenzgeräte, welche mehr Leistung brauchen bevorzugt auf das 5- oder 6GHz-Band lenken, während IoT-Geräte weiterhin das 2,4GHz-Band nutzen. Wenn dies jedoch nicht der Fall ist, kann man das WiFi in mehrere Netzwerke unterteilen und die Geräte dementsprechend verbinden.
3. Netzwerk-Pflege ist das A und O
Viele denken beim Thema Netzwerk vor allem an die Anschaffung, weniger an die regelmässige Pflege. Dabei ist der Wartungszustand eines WLANs ebenso wichtig wie die Ausstattung selbst. Firmware-Updates für Router und Access Points werden oft ignoriert, dabei schliessen sie nicht nur Sicherheitslücken, sondern verbessern auch die Stabilität und Kompatibilität mit neuen Endgeräten.
Darüber hinaus lohnt sich der Blick hinter die Kulissen: Wer mit einer Monitoring-Lösung arbeitet, erkennt frühzeitig, wenn Access Points überlastet sind, sich Geräte nicht korrekt verbinden oder ungewöhnlicher Datenverkehr auftritt.
Ein leistungsfähiges WLAN entsteht nicht allein durch schnelle Geräte. Erst durch durchdachte Planung, passende Konfiguration und regelmässige Pflege wird daraus ein zuverlässiges Netzwerk. Die drei genannten Tipps sind hilfreich, aber oftmals nur einen Tropfen auf den heissen Stein. Um das optimale Ergebnis aus den Routern und Access Points herauszuholen, benötigt es professionelle Planung, Konfiguration und Management, welche unser Team an Netzwerk-Profis gerne für Sie übernehmen.
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